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19 März – Heiliger Josef

Herr, unser Gott!
so viele Nichtigkeiten überladen unseren inneren Spiegel, in dem wir uns selbst gefallen,
nie ruhen, um zu haben und zu können.
Führe uns in die Wüste, zu diesem Brachland der Seele, „die weder großen Zeichnungen noch Wundern nachjagt, die sie übersteigen“,
zu der einfachen Stille, die das Verlangen vereint.
Wir bitten dich, Gott, der immer auf unsere Gegenwart wartet,
der du bist, der du warst und der du in alle Ewigkeit kommst.

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17 März 2025

Herr,
mit vielen anderen gehen wir …
als einfache Pilger auf deinen Wegen,
verwurzelt und doch immer im Aufbruch ,
angespannt im Gehen zwischen Ziel und Wanderschaft,
hin- und hergerissen zwischen der Realität und dem Traum vom Absoluten,
immer erstaunt, die Kraft des zarten Atems zu erfahren, der uns trägt,
nutzlose Diener, glücklich über die Gnade,
im Herzen den Lobpreis bewahrend.

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15 März 2025

Herr, unser Gott,
du lädst uns ein, dein Reich wie kleine Kinder zu empfangen,
wir, die wir gefährlich groß sind und vor allem darauf bedacht, in den Augen anderer als solche zu erscheinen.
Bringe uns zu mehr Gerechtigkeit zurück.
Jeder von uns ist das, was er in deinen Augen ist, gleichermaßen geliebt und wert, geliebt zu werden.
Diesen Blick, deinen Blick, teile mit uns in allen unseren Beziehungen.
Wir bitten dich darum durch Jesus, der nichts von seinem Rang zurückhielt und den du zum Herrn gemacht hast, in alle Ewigkeit.

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10 März 2025

Gott, lass uns zu dem Ort zurückkehren, an dem du sprichst, zum Geheimnis unseres Herzens.
Mache uns aufmerksamer für diese kostbaren Augenblicke, in denen etwas von deiner Gegenwart an uns herantritt.
Und lass uns genug daran glauben, um uns anschließend zu verpflichten, zu handeln,
gemäß dem, was wir als richtig wahrgenommen haben.
Darum bitten wir dich durch Jesus, der jeden Tag durch seinen Geist bei uns ist, bis zum Ende der Zeiten.

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5 März 2025 – Aschermittwoch – Vesper

Vater, in deinen Händen das Leben, in den unsrigen so viel Asche!
Diese Asche vor dir, heute Morgen, ein Symbol unserer Kriege, die nichts als Ruinen hinterlassen,
unseres unersättlichen Egoismus, der die Menschen um sich herum erdrückt,
der Ausbeutung der Natur, die wir plündern,
unseres Geldkults, der sich in Rauch auflöst…
Diese Asche erinnert uns auch daran, dass wir aus Lehm bestehen, vergänglich sind und dass wir alle nach dem Tod wieder zu Staub werden!
Dennoch sind unsere Stirnen heute Morgen nicht von Traurigkeit geprägt, sondern von Hoffnung.
Denn Staub … ist der Same neuen Lebens, und indem wir dich bitten, diese Asche zu segnen, Vater, ist es unser Akt des Glaubens,
den wir dich bitten, anzunehmen, in der Verheißung Jesu, deines Sohnes, Er, unser aller Auferstehung, für immer.

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5 März 2025 – Aschermittwoch – Laudes

Herr Gott, du hast uns nach deinem Bild geschaffen, aus dem feinen Staub der Erde geformt, uns mit der
Schönheit der göttlichen Natur ausgestattet. Aber wir haben diesen Bund gebrochen, die Ähnlichkeit verloren, unsere Hände um die Eitelkeit der Götzen geschlossen… Dann hast du deinen Sohn Jesus gesandt, damit seine Menschheit diese Wesen aus Staub und Erde mit deinem Licht bekleide.
Staub, der wir sind, und sein Geist uns erneuert! Unsere verdorrten Gebeine sollen leben und
tanzen, zu deinem Dienst und dem Dienst unserer Schwestern und Brüder.
In dieser Fastenzeit nehmen wir unseren Weg wieder auf, auf dem staubigen Boden dieser Welt, aber bereits
erneuert im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe, durch die Gnade der Auferstehung Christi, deines eingeborenen Sohnes und unseres
Bruder.

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1 März 2025

Danke, Herr, für das Gebet, das in uns die Güte weckt.
Danke, Herr, für das Gebet, das den Horizont für die Hoffnung öffnet.
Danke, Herr, für das Gebet, in dem das Gewöhnliche mit dem Außergewöhnlichen geschmückt wird.
Danke, Herr, für das Gebet, in dem die Fäden eines brüderlichen Netzes gesponnen werden.
Danke, Herr, für ein Gebet, das der Bequemlichkeit widersteht.
Danke, Herr, für ein Gebet, das die Tür zum Vertrauen öffnet.

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25 Februar 2025

Jesus Herr,
Am Abend dieses Tages sind wir in Freude und Dankbarkeit, weil du in uns betest.
In dunklen Stunden bietest du die Befreiung der Vergebung an,
in den Stunden des Friedens trägt uns dein Lobgesang zum Vater.
Bleibe bei uns, wache mit uns in dieser Nacht, die für so viele unserer Schwestern und Brüder aus Leid besteht. Wir bitten dich, der du von Ewigkeit her mit dem Vater vereint bist.

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23 Februar 2025

Herr, manchmal können wir dich nicht mehr benennen, die Spur von dir ist so dünn in dieser gesichtslosen Welt,
wir bleiben allein mit unseren Schwächen.
Und doch leben wir heute Morgen, wir lieben, und so bist du wieder einmal vor uns,
Unerwarteter Gott, Wort und Saft des Lebens für heute und für immer.

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19 Februar 2025

Herr, unser Gott, von dir wissen wir fast nichts, aber wir erahnen deine Spur in der Tiefe dessen, was uns geschenkt wird…
Lass uns deine Leidenschaft für die Gesten, die leben lassen, den Mut zur Solidarität und die Lust auf riskante Wege annehmen.
Von dir wissen wir nur fast nichts… aber von diesem fast nichts leben wir.
Dank sei dir, Herr, unser Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, in alle Ewigkeit.

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