5 März 2025 – Aschermittwoch – Vesper

Vater, in deinen Händen das Leben, in den unsrigen so viel Asche!
Diese Asche vor dir, heute Morgen, ein Symbol unserer Kriege, die nichts als Ruinen hinterlassen,
unseres unersättlichen Egoismus, der die Menschen um sich herum erdrückt,
der Ausbeutung der Natur, die wir plündern,
unseres Geldkults, der sich in Rauch auflöst…
Diese Asche erinnert uns auch daran, dass wir aus Lehm bestehen, vergänglich sind und dass wir alle nach dem Tod wieder zu Staub werden!
Dennoch sind unsere Stirnen heute Morgen nicht von Traurigkeit geprägt, sondern von Hoffnung.
Denn Staub … ist der Same neuen Lebens, und indem wir dich bitten, diese Asche zu segnen, Vater, ist es unser Akt des Glaubens,
den wir dich bitten, anzunehmen, in der Verheißung Jesu, deines Sohnes, Er, unser aller Auferstehung, für immer.