Herr, unser Gott!
so viele Nichtigkeiten überladen unseren inneren Spiegel, in dem wir uns selbst gefallen,
nie ruhen, um zu haben und zu können.
Führe uns in die Wüste, zu diesem Brachland der Seele, „die weder großen Zeichnungen noch Wundern nachjagt, die sie übersteigen“,
zu der einfachen Stille, die das Verlangen vereint.
Wir bitten dich, Gott, der immer auf unsere Gegenwart wartet,
der du bist, der du warst und der du in alle Ewigkeit kommst.
