Gott, unser Vater,
wie können wir dir für Jesus von Nazareth danken, diesen Mann nach deinem Herzen,
in dem du dein Antlitz offenbarst?
Er ist dein geliebter Sohn, dein ganzes Wort.
Doch wo finden wir ihn in unserer heutigen Zeit, wie können wir das Geheimnis seiner Gegenwart erkennen?
Wenn er zu uns sagt, wie zu dem reichen jungen Mann: „Eines fehlt dir noch“,
wären wir dann bereit, alles hinter uns zu lassen, nicht nur den Überfluss, sondern das Unentbehrliche zu geben?
Wenn er zu uns sagt, wie zu seinen Jüngern: „Kommt und seht“,
sind wir dann bereit, vor dem armen Menschen unsere Sandalen auszuziehen,
anzuerkennen, dass der Segen nicht aus dem von Menschenhand erbauten Tempel kommt,
sondern durch die ausgestreckten Arme des Gekreuzigten …?
Gott, unser Vater, du unsere Zukunft, wir nehmen dich auf!
