26 August 2025

Wie lang ist doch, Vater, der Weg zum Frieden und zur Brüderlichkeit unter den Völkern.
Aus menschlicher Sicht scheint dieser Weg niemals zu Ende zu gehen;
kaum ist er in Sicht, muss er schon wieder freigeräumt werden,
von den Trümmern unserer Gewalt, unserer Utopien und unserer Sorglosigkeit,
die das Böse Einzug halten ließen.
Dennoch stehen wir voller Hoffnung vor dir,
denn du erweckst immer wieder mutige Menschen, die Quellen zum Sprudeln bringen
und die Völker dazu aufrufen, das Beste aus sich herauszuholen.
Es gibt immer wieder Demütige, die ihre Kräfte bündeln,
um der Zukunft eine neue Chance zu geben.
Es gibt immer Jesus und sein Evangelium,
den unerschütterlichen Eckstein, den Grundstein all unserer Neuanfänge.
Es gibt immer seinen Geist, den Atem der Heilung unserer Wunden und Brüche.
Möge er in uns beten, mögen wir gemeinsam mit ihm beten,
im Vertrauen auf dich, Vater.