18 Oktober 2026

Herr, unser Gott,
indem du Jesus, deinen Sohn, auferweckt hast, hast du eine Bresche in das Herz unserer Unmöglichkeiten geschlagen,
du hast in unser Fleisch eine Ausrichtung auf die Morgenröte eingeschrieben, dort, wo die Zukunft für jeden anbrechen konnte.
Das Unerhörte ist geschehen, das Undenkbare ist in die Geschichte eingegangen.
Aus jedem von uns machst du Zeugen, Vermittler des Lebens.
Durch tausend menschliche Vermittlungen zirkuliert das Evangelium, entfaltet sich.
Der Glaube tritt in einen Dialog mit allen Fragen unserer Zeit,
der Glaube lässt uns all unsere Quellen der Hoffnung neu entdecken,
der Glaube sagt uns, dass das Leben stärker ist als der Tod
und dass die Liebe immer das letzte Wort hat.
„Ja, was wir gesehen und gehört haben,
das verkünden wir euch“,
damit unsere Freude vollkommen sei.